Anwendungsvirtualisierung, Internet der Dinge und Cloud Computing, Blog von Sacha Thomet

My Smart Home – Kapitel 3-2: Smartacus – Anwendungsfälle

Die Anwendungsfälle von IoT sind nahezu unbegrenzt, eher setzt die Vorstellungskraft Grenzen als die Technik. Wie Smartacus auf Ihrer Webseite wirbt sind im Bereich Smart Home folgende 3 Ziele die am meisten gesehenen:

  • Energieverbräuche senden (“intelligentes” Heizen und Beleuchten)
  • Komfort steigern (z.B. Szenenbasierte Geräte/Lichtsteuerung)
  • Sicherheit erhöhen (Licht einschalten beim Heimkommen, aktive Sensoren bei Abwesenheit)

Ich habe mit der Smart Home Geschichte angefangen, weil ich es spannend finde zu sehen was möglich ist, meiner Frau verkaufe ich es natürlich als Komfortverbesserung.

Achtung! Mit einem falsch eingesetzten Smart Home lässt sich im Übrigen auch genau das Gegenteil erreichen! Ein nicht gut konfiguriertes System kann den Komfort verschlechtern, die Sicherheit reduzieren oder auch mehr Energie verbrauchen. Hier ist es wichtig zu wissen was man macht und welche Produkte man einsetzt. Ich verzichte zum Beispiel absichtlich im Moment auf eine smarte Türöffnung wie es sie z.B. von Nuki gibt. Auch messe ich den Stromverbrauch meiner Komponenten bevor ich diese integriere. Die Smartacus Basisstation braucht zum Beispiel nur 7 Watt beim Start und 4 Watt im Betrieb.

Aber nun weiche ich vom Thema ab … eigentlich wollte ich in diesem Blog-Post Beispiele bringen wie Smartacus eingesetzt werden kann. Natürlich sind diese Anwendungsfälle auch auf andere Smart-Home Systeme anwendbar.

Hier meine ersten realisierten Anwendungsfälle

Intelligentes Heizen

Wer braucht 22° wenn er schläft? Ist es nicht Schade wenn in der Nacht die Wohnung stärker geheizt wird als nötig, bei tieferer Temperatur schläft man nicht nur besser sondern man spart auch Energie! Hier erreichen wir sowohl den Energiespar-Effekt wie auch die Komfortsteigerung. Zu realisieren ist das Ganze im Smartacus Portal via den Reiter Zeitsteuerung.

Auch wird viel Energie verpufft, wenn man Fenster oder Türen öffnet, gerade jetzt wo wir Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt haben, dreht die Heizung voll auf wenn es rapid Kalt wird.

 

Mit Einsatz eines Tür-/Fensterkontaktes (1) kann dies verhindert werden und wir heizen nicht das Dorf sondern der Heizkörper Thermostat (2) regelt die Temperatur runter. Dies geschieht über den Reiter Dienste:

Natürlich muss man dran denken auch einen “Gegendienst” zu bauen welcher bei Schliessung der Tür die Heizung wieder auf die Wunschtemperatur stellt.

Intelligentes Beleuchten

Früher habe ich Weihnachts-Beleuchtung einfach mit einer mechanischen Zeitschaltuhr dazu gebracht nur am Abend und am Morgen zu leuchten. Ein smarter Zwischenstecker (3) lässt sich zwar wie eine Zeitschaltuhr konfigurieren und man erreicht damit dass Weihnachtsdeko nicht für die Katze leuchtet, aber toll ist das man es Beispielsweise mit einem Multisensor (4) erweitern kann und somit die Beleuchtung auch abhängig von Helligkeit oder Bewegung steuern. So kann jemand um 02:00 in der Nacht an unserem Balkon vorbeilaufen und der Leuchtende Stern geht auch für diesen Nachtschwärmer an.

Intelligentes “dummes” Heizen

Dieser Winter war wieder besonders kalt und letzte Woche als bei uns eine Aussentemperatur von -14° Celsius herrschte ist es wieder passiert, uns sind im Keller die Wasserleitungen zu gefroren.

In unserem alten Haus, welches ein umgebautes Bauernhaus aus dem letzten Jahrhundert ist, lässt sich dieses Problem leider nur durch jeweils kurzfristiges elektrisches Heizen lösen. Im Keller gibt es keine Möglichkeit anders zu heizen. Eine leider sehr ineffiziente und verschwenderische Lösung.

Zum Glück reicht es, wenn wir im Keller eine Temperatur von 4-5° erreichen, das Problem ist dass sich die im Haushalt gebräuchlichen Elektroöfen nicht auf 4° einstellen lassen, die Skala beginnt irgendwo bei 15°.

Mit dem Multisensor (4) und einem smarter Zwischenstecker (3) lässt sich auch dieses Problem lösen und wir können unseren Keller auf 5° heizen.

 

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